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Ist Segelfliegen gefährlich?

Wie z.B. Skifahren, Motorradfahren oder Bergsteigen... halt alles, was mit schneller Bewegung oder grosser Höhe zu tun hat, ist Segelfliegen nicht ungefährlich, wenn man die Grundregeln der Sicherheit missachtet. Es gibt aber kaum eine Sportausbildung, in der mehr auf Sicherheit geachtet wird. Ein guter Segelflugpilot ist kein risikobereiter Draufgänger, sondern er wird stets seine eigenen Grenzen und die des Flugzeugs beachten, um wieder sicher zu landen.

Alle Verfahren für Start, Flug und Landung werden gründlich trainiert und enthalten stets mehrere Sicherheitsreserven, so dass ein einzelner Fehler nicht zum Unfall führen kann. Auch besondere Fälle wie Seilrisse oder Aussenlandungen werden immer zunächst mit dem Fluglehrer geübt.

Vor dem ersten Flug des Tages wird jedes Flugzeug gründlich gecheckt, alle Ruder und Instrumente werden auf Funktion geprüft. Ebenso gibt es vorgeschriebene Checks, die vor jedem Start und vor jeder Landung gemacht werden. Auch tragen wir grundsätzlich einen Rettungsfallschirm, um im Notfall das Flugzeug verlassen zu können.

Ausserdem: wo kein Motor ist, kann auch keiner ausfallen! Segelflugzeuge sind auch heute noch rein mechanisch konstruiert; es gibt keine elektrisch oder hydraulisch betriebenen Ruder. Die wenige Elektronik an Bord dient der Navigation und der Verständigung.

Jedes Flugzeug (auch ein Airbus) fliegt, weil es Tragflächen hat, und nicht, weil es einen Motor hat! Segelflugzeuge sind aber besonders für den motorlosen Flug optimiert. Lässt der Aufwind nach, so können wir je nach Höhe noch viele Kilometer weit gleiten, um einen Flugplatz oder ein Aussenlandefeld zu erreichen. Eine Aussenlandung ist keine Notlandung, sondern wird genauso wie die Landung auf dem Heimatplatz trainiert und nach geübtem Verfahren durchgeführt.

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