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Vereinsgeschichte

Der FTV Spandau ist der zweitälteste Berliner Segelflugverein. Im Jahr 1999 feierten wir unser 75-jähriges Jubiläum! Seinen Ursprung hatte der Verein auf dem Fort Hahneberg, wo Segelflugzeuge selbst konstruiert und gebaut wurden. Auf dem Gelände der Festung gab es eine Werkstatt, eine Vereinsunterkunft und sogar eine Halle. Geflogen wurde zunächst mit Gummiseilstart am Hahneberg, später auf dem Flugplatz Staaken. Es gab viele Exkursionen an die Ostsee und an die Oder.

Das Fort wird heute von der Arbeit- und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg gepflegt.

sg38-1.jpg Zur Zeit der Nazi-Diktatur wurde der Verein aufgelöst und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Im Jahre 1951 wurde der Verein neu gegründet. Aus dieser Zeit stammt noch der Schulgleiter SG38 , der viele Jahre in der Empfangshalle des Flughafens Tempelhof hing. Er befindet sich heute im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Nach einer Modellbau-Episode und mehreren Umzügen zwischen verschiedenen Flugplätzen wurden wir auf dem Flugplatz "Berliner Heide" in Metzingen/Niedersachsen heimisch, etwa auf halben Weg zwischen Celle und Wolfsburg.

Dies war für viele Jahre unser Heimatplatz. In der Zeit der deutschen Teilung war es für die westberliner Segelflieger unmöglich, in der Umgebung der Stadt den Sport auszuüben. So wurde es für uns zur Gewohnheit, am Freitagabend über die Transitautobahn nach Niedersachsen zu fahren, wo unsere Flugzeuge stationiert waren. Von Samstag früh bis zum Sonntagnachmittag wurde dann eifrig geflogen, bevor es wieder auf den Heimweg ging.

Viele Anwohner aus Niedersachsen wurden damals auch bei uns Mitglied. Der Platz wurde in der Interessengemeinschaft mit dem Akademischen Luftsportclub Berlin e.V. und dem Aero Club Berlin e.V. betrieben.

Nach dem Fall der Mauer begannen wir uns in der Umgebung Berlins nach einem neuen Flugplatz umzusehen. Wir gründeten eine Interessengemeinschaft mit dem Akademischen Luftsportclub Berlin e.V. sowie mit dem Luftsportclub Berlin-West e.V. , um den ehemaligen Militärflugplatz bei Neuruppin zu erwerben und die Zulassung dieses Geländes als Segelfluggelände zu erreichen. Die Platzzulassung erfolgte im Jahre 2002.

Es erwies sich als unmöglich, den Spagat zwischen Metzingen und Neuruppin aufrechtzuerhalten. Im Dezember 2001 machten sich die ortsansässigen Segelflieger im Flugtechnischen Verein Metzingen 2001 e.V. selbstständig und betreiben den Platz nun eigenständig.

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